Interview mit Inka Bause

Inka, was macht für dich den Reiz der Sendung aus?

Wie bei “Bauer sucht Frau”, glaube ich, das Zwischenmenschliche. Wir haben alles dabei, was das Leben und Zusammenleben spannend macht: Freundschaften bilden sich, aber es treten auch schnell erste Konflikte zu Tage. Hier ist das Zusammenleben allerdings verschärft durch die ungewohnten Verhältnisse auf einer einsam gelegenen Farm in Norwegen. Wir haben 12 grundverschiedene und tolle Kandidaten, die sich das Leben auf dem Land teilweise ganz anders vorgestellt haben, als es sich herausstellt.

Könntest du dir vorstellen, bei einer Sendung wie “Die Farm” mitzumachen und ohne irgendwelche Art von Luxus in der norwegischen Wildnis zu leben und was würdest du am meisten vermissen?

Warum nicht? Ich kann mich sehr schnell auf andere Umstände einstellen. Vermissen würde ich vor allem meine Waschmaschine und den gefüllten Kühlschrank. Selber heizen, kochen, backen wäre für mich kein Problem – auch nicht das kalt duschen, das mache ich sowieso.

Wie hast du “Die Farm” begleitet?

Ich war ca. zwei Mal die Woche da. Ich habe die Duelle geleitet und mit den Kandidaten mitgefiebert. Außerdem habe ich mich stets nach dem Befinden der Farmer erkundigt und mit ihnen die jeweilige Woche besprochen.

Wie haben sich die Kandidaten in dieser außergewöhnlichen Situation geschlagen? Hat es öfter mal gekriselt?

Die meisten sind nach einer Umgewöhnungsphase relativ schnell klar gekommen und haben sich sogar weiterentwickelt. Die Wenigsten haben sich geschlagen gegeben. Die Stimmung wechselte von “Himmelhochjauchzend” bis “Zu Tode betrübt”. Hunger, Kälte oder Hitze ausgesetzt zu sein, ohne meist was dagegen tun zu können, das sind wir heutzutage kaum noch gewöhnt – das aushalten zu müssen, ließ die Nerven oft blank liegen. Und die heutigen Generationen sind so ein Zusammenleben auf engem Raum auch nicht mehr gewöhnt.

Zwei Kandidaten müssen jede Woche zum Duell antreten und nur einer von beiden kommt weiter im Rennen um den Titel “Farmer des Jahres” und den Geldgewinn. Welches Duell fandest du am härtesten?

Das Baumstammsägen. Es ist ein komisches Gefühl, wenn der Stamm, auf dem man sitzt, von jemand anderem angesägt wird, und man nicht weiß, wann man fällt.

Hast du persönliche Erfahrungen mit dem Leben auf einem Bauernhof?

Was ich über das Leben auf dem Land weiß, haben mir meine Bauern von “Bauer sucht Frau” beigebracht. Das Wichtigste dabei ist aber, immer neugierig zu sein, tolerant gegenüber anderen Lebensmodellen und natürlich naturverbunden und tierlieb.

Wer war für dich, bezogen auf den Charakter, der interessanteste Kandidat?

Alle Farmer waren so unterschiedlich. “Die Farm” war für mich eine Charakterstudie und wahnsinnig interessant. Wie im Leben entpuppen sich dann die augenscheinlich Starken als Schwächlinge und umgekehrt. Der schüchterne und hörgeschädigte Hofi hat die gewaltigste Entwicklung in den Wochen durchgemacht – von allen. Erstaunlich. Die hellsichtige Heilerin Cornelia war zunächst allen suspekt. Später wurde sie für ihre Ruhe und Stärke bewundert.

(c) RTL

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Schmidt 3. März 2010 um 18:32

Hübsch ist sie aufjedenfall !! Was in der Birne hat sie auch aber ich glaub wirklich aufm Hof oder beim Bauern würd sie sich sehr schwer machen ^^

milli 14. März 2010 um 17:36

stimmt eigentlich

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